Samstag 8. April Platz herrichten

Am Samstag den 8.April treffen wir uns um 9.00 Uhr zum abschließenden herrichten unseres Flugplatzes.
Über zwanzig Pfosten müssen gesetzt und gebohrt werden und anschließend die Absperrungsleinen eingefädelt werden. Zusätzlich sind noch einige Kleinigkeiten rund um und in der Hütte zu erledigen. Wenn wir zügig voran kommen sind wir bis Mittag fertig und können dann die Saison eröffnen.
Jede helfende Hand ist willkommen. Wer hat, kann einen Holzhammer zum Pfosten setzen mitnehmen. Akkuschrauber und lange Bohrer (Schalungsbohrer) mit 10 mm wären auch gut.

Aktuelle Information zum 100 m Deckel

Der Verkehrsausschuß des Bundesrates hat vom 20. bis 24. Februar getagt. Hier die Info des DMFV zum Ergebnis:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern fand in Berlin im Rahmen der Sitzung des Verkehrsausschuss des Deutschen Bundesrats die Diskussion und Vorbeschlussfassung zur „Verordnung für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtgeräten – DrohnenVO“ statt.

Wie wir Sie bereits informierten, hatten der DMFV intensive persönliche Gespräche mit den SPD regierten Ländern und den Vertretern der SPD-Bundestagsfraktion, insbesondere dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Sören Bartol MdB.
Ergebnis war ein Änderungsantrag der Landesregierung Nordrhein – Westfalen, welche die Interessen der Modellflieger im Rahmen der Ende 2016 zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie dem DMFV vereinbarten „Einweisungslösung“ zu Grunde legte. Das heißt: Modellflieger können auch in Zukunft überall über 100 Meter fliegen, wo es erlaubt ist. Sie brauchen hierfür nur eine Einweisung durch ihren Verband und keine Aufstiegsgenehmigung.

Auf der gestrigen Sitzung stimmten 11 Länder für diesen Änderungsantrag der Landesregierung Nordrhein – Westfalen, vier enthielten sich und ein Land (vermutlich Hessen) stimmte dagegen. Dies ist ein Votum für den Modellflug und für die Arbeit des DMFV. Wir alle können sehr stolz sein, in dieser kurzen Zeit noch einmal solch eine Leistung vollbracht zu haben. Die Arbeit des DMFV wurde auch von führenden Politikern ausdrücklich als sehr professionell und zielgenau bewertet. Diese Abstimmung ist ein wichtiges Indiz für die endgültige Beschlussfassung am 10. März 2017. An diesem Tag wird das Thema voraussichtlich abschließend im Bundesrat behandelt.

Sollte es bei dem Änderungsantrag bleiben, könnte „Dobrindt´s Drohnen-Verordnung“ nur dann in Kraft treten, wenn die vom Bundesrat geforderten Änderungen umgesetzt werden. Eine Anrufung des Vermittlungsausschusses ist nicht möglich. Werden die Änderungen nicht umgesetzt, ist die Verordnung gescheitert.

Der DMFV wird den Prozess auf Bundes- und Landesebene in der Endphase weiterhin politisch und fachlich begleiten. Gleichzeitig wird er seinen Fokus noch stärker auf die Pläne der EASA ausrichten und diesen begegnen.

Vielen Dank an alle, die die Interessen des Modellflugs in den 1 ½ Jahren so engagiert vertreten haben.

Mit freundlichen Grüßen / Best regards

FRANK WEIGAND

GESCHÄFTSFÜHRER

T. +49 (0)228 97 85 00

F. +49 (0)228 97 85 085

DEUTSCHER MODELLFLIEGER VERBAND E.V.  ·  Rochusstraße 104 – 106  ·  53123 Bonn  ·  www.dmfv.aero

100 m Deckel – wir geben nicht auf

Inzwischen habe ich Kontakt zum Büro in Berlin von Dr. Peter Ramsauer. Von dort wurden mir gute Hinweise für die weiteren Schritte gegeben.
Ich habe inzwischen zwei Schreiben aufgesetzt, die zum Einen an den Landtagsabgeordenten Klaus Steiner und zum anderen an die Petitionsstelle des Bundesrates gerichtet sind.

Wer unterstützen will, der kann das Schreiben an die Petitionsstelle des Bundesrates ebenfalls senden. Allerdings dann bitte mit anderer Unterschrift. Zum Beispiel ” XY Mitglied der MFG Achental e.V.”
Die Mail-Adresse lautet:  Petitionsstelle@bundesrat.de

Warum nur CSU-Politiker eingebunden werden?
Auf unser Schreiben im November erfolgte keine Reaktion von Dr. Bärbel Kofler (SPD). Man muss aber dazu sagen, die Änderung der LuftVO ist im Bundesrat und nicht im Bundestag zustimmungspflichtig.
Deshalb richtet sich das Schreiben an den Landtagsabgeordneten der Partei, welche der bayrischen Regierung angehört. In dem Fall dem Landtagsabgeordneten Klaus Steiner CSU.

Hier die beiden Schreiben:
Anschreiben an Klaus Steiner

Anschreiben an die Petitionsstelle des Bundesrates